Dienstag, 21. November 2017

Ode an "Schkedei Marak" (was das ist? Weiterlesen!)

 
                                                        Shkedei Marak

Suppenwürfel sind es nicht, Croutons auch nicht - daher gibt es wohl nur das Hebräische Wort: Shkedei Marak.

Insbesonders jetzt, in der Winterzeit, ist es bei Israelis groß und klein hochbeliebt - egal, ob zu jemenitischer Supper, zu polnisch-jüdischer Hühnersuppe oder einfach so - direkt in den Mund. Es ist einfach das "gewisse Etwas", lokal produziert und liebend gerne konsumiert.

Und das von allen Sektoren - vom Kibbutzkollektiv zur Stadt, von Ultraorthodox bis ganz säkular - bei Shkedei Marak gibt es keine Unterschiede.

Na denn: Bete Avon (Guten Appetit)

Sonntag, 19. November 2017

Unser Mann in China

Seine Fans können nicht einmal seinen Namen aussprechen. In Scharen sitzen sie im Yuexiushan- Stadium in Guangzhou, China und feuern ihn mit "Tscha-Habi, Tscha-Habi"-Rufen an.

"Tscha-Habi" heisst in Wirklichkeit Zahavi, Eran Zahavi, und ist aus Israel.

                                                 Zehavi mit seinem Markenzeichen nach
                                                 Torschuss: gezückte Pistole

Der im Juli 1987 in Rishon LeZion geborene Zahavi spielte zwar bereits mit 16 Jahren in der Jugendmannschaft und mit 18 professionell, wurde aber erst in den letzten Jahren zum Spitzenspieler.  Oren Josipovich, der kürzlich eine Biographie (bisjetzt nur auf Hebräisch erhältlich) zu Zahavi schrieb, meinte im Radio, dass Zahavi ein Spätzünder war, was im Fussball selten ist, und noch seltener ist es, im Alter von 30 seinen sportlichen Höhepunkt zu finden...

Genau das passierte aber - nach einer unspektalurären Karriere bei HaPoel Tel Aviv, einer Zwischenstation bei Palermo und dem Wechsel zu HaPoels grössten Rivalen, Makkabi Tel Aviv (HaPoel-Fans haben ihm das nie verziehen) wechselte er 2016 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für eine Rekordsumme zum chinesischen Team Ghangzhou R&F.

Und dort entwickelte er sich zum absoluten Superstar, der selbst Weltstars, die auch in China spielen (z.B. Carlos Tevez aus Argentinien) in den Schatten spielen. So wurde Zahavi, der 2017 auch Kapitän der israelischen Nationalmannschaft war, letzten Monat nicht nur zum "Spieler des Jahres" der chinesischen Liga, sondern auch zum Torschützenkönig, mit 27 Toren. Wenn man da bekannt, dass sein Team gerade mal 6. der chinesischen Liga ist, ist das eine unglaubliche Errungenschaft.

Und nachdem Eran Zahavi wie guter Wein mit den Jahren immer besser wird, wird man auch in Zukunft Zahavis Markenzeichen, die "gezückten Pistolen" (siehe Bild oben) oft sehen, ob in China, in Israel oder wo auch immer ihn seine Karriere trägt.

Text: Rosebud
Bild: Public Domain

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Sonntag, 12. November 2017

Milk & Honey: Die erste Whiskey-Distillerie in Israel

                               


Israel ist ja für Obst und Gemüse, Olivenöl und Wein weltweit bekannt. 
Seit kurzem gibt es aber eeine ganz neue Attraktion: Israels eigene Whisky-Distillerie - sie heisst M&H (Milch und Honig natürlich), und befindet sich in Jaffo.

Der "Hauptbrenner" ist Tomer Goren, der in Schottland (wo sonst?) zur Schule ging, und jetzt seine Expertise nach Israel bringt. Es wird gross gedacht - der Fermentierungsbehälter kann über 10.000 Liter fassen, und somit das ganze Land mit (übrigens koscher-zertifizierten) Whisky beliefern.



Und so kann das ganze Land - und auch das Ausland - mit Original israelischem Whiskey beliefert werden. Nur ein Problem gibt es: derzeit gibt es nur "jungen" Whiskey und Gin - wegen das Alterns ist der erste "richtige" (also gealterte) Whiskey erst 2019 erhältlich. 

Aufgrund des israelischen Klimas dauert das mit dem Jähren nämlich nicht ganz so lange. Bis dahin gibt es aber Gin, "Junglese" und ein tolles Besucherzentrum, wo man den israelischen Whiskeymachern über die Schulter schauen kann.

 Na denn:
Edler Tropfen höhlt den Stein!

Bilder und Text: Rosebud

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Montag, 6. November 2017

30 Jahre ohne Zohar Argov, dem etwas anderen "King" - ein Nachruf

 

 

Die ganze Welt ist Bühne
Und alle Fraun und Männer bloße Spieler.

Shakespeare, as you like it

Man wird schon als Schauspieler geboren - (...) und wir spielen und heucheln. (...) Sogar in unseren Liedern.
Zohar Argov, adam sahkan

Heute vor 30 Jahren, am 6. November, 1987, nahm sich Zohar Argov das Leben. Er wurde tot in seiner Gefängniszelle in Rishon LeZion gefunden. Mit 32 Jahren nahm sich dieses Idol des "zweiten Israels” das Leben: Er erhängte sich mit seinem Bettlaken. Niemand hat israelische Musik so revolutioniert wie der "Melekh" (König oder "The King"). Er schaffte es, "Musica Mizrahit" vom Status einer subkulturellen Randbewegung zu einem integralen Teil israelischer Kultur zu erheben. Gleichzeitig stellte er damit die Einstellung des ashkenazischen Establishments zu den Mizrahim in Frage. Heute spielen dieselben Radiostationen, die einst seine Schallplatten boykottierten,

Musica Mizrahit auf tagtäglicher Basis. Diese Musikform spielt heute einen zentralen Teil in der israelischen Musik. Leider hat Zohar Argov den Umfang dieser Entwicklung nicht mehr miterlebt.

Zohar Argov wurde als Zohar Orkabi am 8. July 1955 zu jemenitischen Immigranten in Shikun mizrakh, einem Armenviertel in Rishon LeTzion, Israel, geboren. Seine Kindheit wurde von ähnlichen Erfahrungen wie vielen Mizrahim geprägt: Die zehnköpfige Familie musste sich in einer Zweizimmerwohnung zurechtfinden, und war auf die finanzielle Hilfe jades Familienmitglied angewiesen. Zohar tat mit 13 Jahren, was von ihm erwartet wurde: Er brach die Schule ab und fing an, im Bau zu arbeiten.

Zohar Argovs erste Zuhörer waren Gäste von Bar-Mitzvahs waren, wo er sang – und sich den Spitznamen Hasamir erwarb. Das alles sollte sich schnell ändern. Denn
 kulturell trat eine neue, authentische Stimme der Mizrahim an die Oberfläche: Es war die Stimme von Zohar Argov.

Bald kamen die ersten Kassetten heraus. Und noch heute erinnert sich Meir Reuveni, einer der Reuveni Brüder (die damals die einzigen Produzente von Musica mizrahit waren) daran, wie er Zohar Argovs erstes Demotape hörte und sagte: "Endlich habe ich den Meister, den ich all diese Jahre gesucht habe, gefunden". Argovs erstes Album, Elianor, war ein sofortiger Erfolg, und verkaufte sich schneller als es geliefert wurde. Es musste daher am Eingang des Ladens verkauft werden.

Dies war der Beginn eines neuen Genres, musica hakassetot (Kassettenmusik) – im Gegensatz zum Mainstream, der auf Schallplatten produziert wurde. Sogar der Leiter des staatlichen Radios Kol Israel benutzte diesen Ausdruck. Jedoch weigerte er sich "aufgrund des niedrigen Niveaus der Texte, Musik und Begleitung" diese Musik zu spielen. Aber selbst er konnte den Erfolg der Musica Mizrahit nicht aufhalten: Die Clubs, in denen Argov auftrat waren ebenso schnell ausverkauft wie seine Kassetten. Und aus fast jedem Laden der Tahana Merkazit [Hauptbusbahnhof] Tel Avivs (im Zentrum armer Arbeiterviertel) dröhnte die Musik Zohar Argovs. Eine Subkultur war geboren.

Dann, im Jahr 1982, kam das Festival der Musica Mizrahit: Zohar Argov sang – und gewann den Wettbewerb mit- sein wohl bekanntes Lied, Ha-Perah BeGani ("Die Blume in meinem Garten"). Das Lied hatte alle Elemente Musica Mizrahit (siehe oben),insbesonders muwal. Es war bahnbrechend, sowohl für israelische Musik im allgemeinen als auch für Musica Mizrahit im Besonderen: Das Lied wurde so beliebt, dass das israelische Musikestablishment dieses Genre nicht länger ignorieren konnte: Die staatliche Radiostation spielte von nun an Ha-Perah BeGani, und bald darauf konnte man überall Musica Mizrahit hören. Asher Reuveni (der andere Reuvenibruder) teilt den Status der Musica Mizrahit in "vor Ha-Perah BeGani” und "nach Ha-Perah BeGani". Und Argov, der vorher von den israelischen Medien ignoriert worden war, konnte sich vor Interviewanfragen nicht mehr retten. Er produzierte 10 Platten in 5 Jahren, die allesamt Erfolge waren. Mit seinem Erfolg öffnete er den Weg für andere Mizrahi Sänger. Man nannte ihn Hamelekh (der "King").

Leider endete sein Weg so wie der seines Spitznamensvetter (Elvis Presley): Drogen, Reha und Gefängniszellen. In einer derselbigen nahm er sich am 6. November 1987 das Leben.

Im israelischen Fernsehen widmete sich jetzt eine neue Serie dem Leben (und Tod) von Zohar Argov.

Hier Zohar Argovs grösster Hit: Ha-Perech be-Gani 
 
Bild: Public Domain
Text: Rosebud

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Sonntag, 22. Oktober 2017

Circumsize me: Ein jüdischer Stand-Up-Comedian namens Christian

 
                                                    Circumcize me: Yisrael Campbell

"Als sie mir sagten, dass ich noch einmal eine Beschneidung über mich ergehen lassen muss, antwortete ich: 'Von mir aus. Aber wisst nur, dass drei Beschneidungen nicht Regeln einer Religion sind - DAS ist ein FETISCH"
(Yisrael Campbell, aus "Circumsize me")

Der 1963 als Christian Campbell in Philadelphia geborene Comedian hat in der Tat drei Beschneidungen über sich ergehen lassen - denn er trat dreimal zum Judentum über; Einmal Reform, einmal Konservativ, und dann Orthodox. Doch er nimmt es gelassen, mit Humor - und hat darauf seine Karriere als Stand-Up-Komiker aufgebaut.

So meinte der seit dem Jahr 2000 in Jerusalem lebende Campbell über Sicherheitskontrollen bei Flügen von Israel: 

"Die Sicherheitsleute sehen einen orthodoxen Juden mit Kaftan, Schäfenlocken und Bart vor sich, auf dessen Pass der Name 'Christian' steht. Da fragen die erst gar nicht, ob ich selber gepackt habe. Sie wollen wissen, wo die Bombe ist!"

Ob er - wie der Zahnarzt bei "Seinfeld" - wegen der jüdischen Witze übergetreten ist, ist unbekannt. Was er mit dem fiktiven Zahnarzt gemeinsam hat, ist die Tatsache, dass er "Witz-Immunität" der drei monotheistischen Religionen hat, denn der als Katholik geborene ("ich war so gläubig, dass ich übergetreten bin, um der Hölle zu entkommen") Campbell war mit einer ägyptischen Muslime liiert, bevor er zum Judentum übertrat - dazu meinte er einst: Die Geschichte vom Pessach-Fest über den Auszug aus Agypten führte bei uns immer zum Streit - sie war für "Team Pharao", ich für "Team Moses"...

Aber auch das Judentum bekommt - siehe oben - oft sein Fett ab. So meinte er über Chanukah: "Da zündet man die zweite Kerze vor der ersten an, damit man auf die Gefühle EINER KERZE Rücksicht nimmt! Ach, wie oft denke ich - 'warum bin ich keine Chanukakerze?'"

Inzwischen ist Yisrael Campbell gut in Israel eingelebt, verheiratet und hat Kinder - und auch das ist Teil seiner Routine: "Grösse 0 für Babykleidung - wenn das Baby 0 Kilo wiegt, braucht es vielleicht gar keine Kleidung, oder?" Zudem scheut er sich nicht vor politischen Themen, und war u.a. Teil der sehr erfolgreichen "Israeli-Palestinian Comedy Tour".

Zum Abschluss die neueste Erfindung von Yisrael Campbell: Das J-Phone ("what, you don't come with a bottle of Schnapps?") - na dann, L'Chaim! Auf den jüdischen Humor!

Bild: Public Domain
Text: Rosebud

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Party is over: Nachruf auf Allenby 58

Noch steht das Gebäude: Allenby 58

Sommer 1997, Wochentags, 3 Uhr nachts, Allenby 58, Tel Aviv: Während aus dem Hauptraum die Technomusik in vollen Tönen dröhnt - im Mittelpunkt der extra aus Deutschland eingeflogene DJ Sven Väth, der am Plattenpult auflegt - draussen vor der Tür eine Riesenschlange trotz später Stunde schwitzend darauf wartet, hineingelassen zu werden, ist im Nebenraum die Afterparty in vollen Gange: Der Geruch von Marihuana schwebt in der Luft und vermischt sich mit der sanften elektronischen Musik und den Geschmack der coolsten Cocktails ausserhalb Jamaicas. Ein paar aus Berlin eingewanderte Jungs unterhalten sich über die besten Clubs weltweit, und sind sich einig, dass weder New York noch London mit dem neuen Mekka mithalten kann: Tel Aviv is IT.

Ein paar Stunden später, auf dem Nachhauseweg entscheiden sich einige dafür, ins Meer zu springen, das 5 Gehminuten entfernt ist, während andere den ersten Hummus bestellen. Die meisten aber gehen schlafen. Die Arbeit kann waren. Auch in Tel Aviv, der Stadt, die niemals schläft.

Zu dem Zeitpunkt ist der von Uri Stark gegründete Club (nach der Addresse benannt) gerade mal 4 Jahre alt - das Gebäude jedoch bereits 60: Es wurde 1937 von Shlomo Gepstein als Kino im "Internationalen Stil" gebaut (also noch vor "Bauhaus"), und funktionierte auch als solches: "Rimon" war der Name, und "Cassablanca" der Inhalt. Tel Aviv war gerade 18 Jahre alt geworden, und noch Teil des Britischen Mandatsgebiet - der Staat Israel wurde erst 11 Jahre - und einem Weltkrieg - später ausgerufen, nicht weit von der Allenby, auf der Rothschild-Strasse.

                                            Allenby 58 in den Anfangsjahren

Lange hielt sich das Kino nicht, und in den ersten Jahrzehnten wurde das Gebäude hauptsächlich für kleine Geschäfte und Kioske benutzt. Die Einwohner und auch Touristen gingen an "Allenby 58" vorbei, um zum Carmel-Markt, zum Künstlermarkt von Nachlat Binyamin, oder zur Sheinkin-Strasse mit ihren Geschäften und Cafés zu gehen.

Und genau von dieser Sheinkin-Strasse kam Anfang der 90er Jahre einigen jungen DJs die Idee, im ehemaligen Kino einen Nachtclub aufzumachen. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich "Allenby 58" zu einer weltweiten Sensation: Ohne Handy und Internet sprach sich das Wort herum, dass Tel Aviv sein eigenes "Studio 54" hat, mit Platz für Tausend Clubbers, in Meeresnähe, mit (für damaligen Zeiten) State-of-the-Art Technologie und Sound, und vor allem - mit dem DJ als Zentrum des Geschehens (statt als Hinter-den-Szenen-Mischer, wie damals üblich). Es war die Zeit der Clubs, der Love Parade, der endlosen Parties, und Tel Aviv mischte ganz vorne mit. Mit Zigarette (oder Joint) in einer Hand, Drink in der anderen, und immer trendischen Sonnenbrillen wurde getanzt bis in die Morgenstunden...

Und dann endete ein Jahrtausend, und auch für Allenby 58 war die Party zu Ende. Statt Party gab es Terrorattacken, politische Krisen, wirtschaftliche Unsicherheit - und Smartphones. Wer geht schon in einen Plattenladen oder einen Club, wenn man Musik auch alleine am Handy hören kann?

Und diese Woche gab es den Coup de Grace für Allenby 58: Das Gebäude, das in letzten Jahren einen Kiosk und ein Internetcafé behauste, wurde umzaunt und langsam zerstört - Auch Denkmalschutz konnte es nicht retten, denn es ist auf "Kategorie 3", der niedrigsten des Denkmalschutzes. Im Zeichen der Gentrifizierung wird ein neues Gebäude dort errichtet, wo es Luxuswohnungen geben soll. So soll es ausschauen.

                                           Und so soll es ausschauen: Allenby 58, a la 2018

 Das einzige was vom Ruhm von "Allenby 58" übrigbleibt, ist jetzt die Addresse. Aber wenn man in sich geht und die Augen schliesst, kann man noch den Geruch der Noblesse-Zigaretten riechen und zwischen Meeresrauschen und hupenden Autos noch die ruhigen Beats der Afterparty hören, so wie Radiowellen aus einer vergangenen Zeit.

Bilder: Public Domain
Text: Rosebud

Sonntag, 15. Oktober 2017

Meluchia - das Gericht der Pharaonen



Meluchia ist ursprünglich ein ägyptisches Gericht, dessen Namen "Königlich" bedeutet. Wahrscheinlich stand es schon auf dem Speiseplan der antiken Pharaonen. Es hat sich aber schon so in Israel eingebürgert, dass man es als israelisches Gericht bezeichnen kann.

Der deutsche Name der Pflanze, aus der Meluchia gemacht wird, ist "langkapselige Jute" - da klingt Meluchia schon viel besser. Aber auch der lateinische Name ist nicht ohne: Chorcurus uliturus. Die Pflanze ist Teil der Familie der Malvengewächse, und im Nahen Osten recht verbreitet.

Die Zubereitung der Meluchia ist sehr mühsam: Jedes der ca. 90 cm. langen Blätter muss per Hand abgetrennt, gewaschen und eigenständig geschnitten und zubereitet werden. Dies stammt daher, dass nur das innere jedes Blatt benutzt werden kann. Danach werden die Blätter zusammen mit Knoblauch und Koriander für einige Stunden lang gekocht. Serviert wird Meluchia meist als Eintopf, zusammen mit Huhn- oder Rindfleisch.

                                                Ein Genuß: Meluchia
                                
Meluchia selbst schmeckt wie eine Mischung aus Okraschote und Spinatblatt, und ist wohl an gesundheitlichen Nutzen kaum zu überbieten. Zwar ist die Dickflüssigkeit anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber danach umso leckerer.

Na denn: Guten Appetit!

Bilder und Text: Rosebud