Sonntag, 8. Februar 2026

Ein stilles Wahrzeichen im Herzen von Tel Aviv

 

100 Jahre Große Synagoge Allenby

 Große Synagoge Allenby – Außenansicht
Tel Aviv, Allenby Street. Zwischen hupenden Bussen, schattigen Straßencafés und dem ewigen Kommen und Gehen der Stadt erhebt sich ein Bauwerk, das leise von Geschichte erzählt: die Große Synagoge an der Allenby‑Straße. Im Jahr 2025 blickt sie auf 100 Jahre Geschichte zurück – ein Jahrhundert voller Wandel, Hoffnung und Erinnerung.


Ein Traum aus den 1920er‑Jahren

Als Tel Aviv noch jung war, entstand der Wunsch nach einem repräsentativen geistlichen Zentrum. 1922 entwarf der Architekt Yehuda Magidovitch die Große Synagoge. Der Bau kam jedoch nur schleppend voran – erst die finanzielle Unterstützung von Baron Edmond de Rothschild machte die Fertigstellung möglich.
1926 war das Gebäude vollendet, 1930 wurde es feierlich eingeweiht. Die Synagoge wurde schnell zu einem Mittelpunkt religiösen und gesellschaftlichen Lebens.

Licht, Glas und Erinnerung

Buntglasfenster der Großen Synagoge
Besonders eindrucksvoll ist der Innenraum: eine hohe Kuppel, weite Hallen und die berühmten Buntglasfenster, die an zerstörte Synagogen Europas erinnern. Wenn das Sonnenlicht durch das Glas fällt, scheint die Vergangenheit für einen Moment greifbar nah.
Diese Fenster sind stille Mahnmale – und zugleich Symbole des Weiterlebens.


Wandel der Stadt, Wandel der Synagoge

In den 1960er‑Jahren veränderte sich das Viertel rund um die Allenby‑Straße stark. Viele Gemeindemitglieder zogen weg, die Synagoge verlor an Bedeutung als alltäglicher Gebetsort.
1970 wurde sie umfassend renoviert und erhielt ihre heutige, markante Fassade mit Bögen und modernen Elementen. Seitdem steht sie nicht nur für religiöse Kontinuität, sondern auch für architektonischen Wandel.

Bewahren für die Zukunft

Große Synagoge Allenby – Detail
Heute ist die Große Synagoge Teil umfangreicher Restaurierungs‑ und Erhaltungsprojekte. Ziel ist es, sie als historischen Ort, kulturelles Erbe und lebendigen Bestandteil der Stadt neu zu positionieren.
Ein Ort der Stille – mitten im urbanen Puls.


Ein persönlicher Gedanke

Vielleicht geht man an ihr vorbei, ohne stehen zu bleiben. Vielleicht betritt man sie nur für einen kurzen Moment. Doch wer innehält, spürt: Diese Mauern haben vieles gesehen. Und sie erzählen weiter – leise, würdevoll, seit nunmehr 100 Jahren

Bilder: Public Domain
Text: Rosebud

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Sonntag, 1. Februar 2026

Tu BiShwat - das Neujahrsfest der Bäume

 

 

 

 

 

 



Heute ist es soweit - es wird TubiSchwat gefeiert, das Neujahrsfest der Bäume!

Das Fest hat seinen Ursprung Anfang bereits im ersten Jahrhunder der modernen Zeitrechnung: Das Haus Hillels, eines der renommiertesten jüdischen Denker aller Zeiten hat es als "Neujahrsfest der Bäume" festgelegt. Der Grund ist, dass damit das Ende der Regenszeit und der Beginn der Einpflanzzeit in der Landwirtschaft eingeleitet wird.
TubiSchwat heisst "15. des Monats Schwat", und da Schwat, wie alle Monate des jüdischen Jahres, ein Mondmonat ist, ist am Vorabend (also heute nacht), Vollmond. Nachdem der Vollmond die Nacht erleuchtet hat, geht die Sonne vor wahrhaft blühenden Landschaften aus, insbesonders jetzt, nach dem starken Regenfall in Israel letzter Woche.

Es gibt dann einige Bräuche, die meist landwirtschaftlichen Ursprungs haben: So pflanzt man Bäume und Pflanzen (nach einiger Tradition 15, da es ja der 15. des Monats ist), isst Fruchtsalat und Obst, und vor allem isst man eine Frucht, die man das ganze jüdische Jahr noch nicht gegessen hat. Darauf gibt es dann einen ganz besonderen Segensspruch.

Eine weitere Tradition ist es, einen "Frucht-Sederabend" zu haben, wo die Familie - dem Pessachfest anlehnend - am Tisch sitzt, und in gemütlicher Runde Früchte und Gemüse der Saison einnimmt.

Na denn: Fröhliches Neujahrsfest der Bäume!

Bild und Text: Rosebud

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Sonntag, 25. Januar 2026

Knafe: Himmlische Speise aus Milch und Honig

 

                                             Mmmmmmmmmmm....

Was passt besser zu Israel, dem Land, wo Milch und Honig fließt, als eine Speise, die genau aus diesem Elementen entstand: Die Rede ist von Knafe, einer himmlischen Nachspeise aus Ziegenkäse und Honig.

Der Ursprung dieser Spezialität, die einem im Mund wie Butter zerfließt, und deren perfekte Balance von süßem Honig und saurem Käse wohl im Magen tut, ist aus der biblischen Stadt Nablus, auch als Schechem bekannt. Dort, in der bereits 72 CE vom römischen Kaiser Vespasian als "Flavia Neapolis" gegründeten Stadt gab es seit jeher Ziegen zuhauf - und auch Bienen, die nicht selten die römischen Soldaten stachen. Doch diese beiden Unannehmlichkeiten zeigten sich bald als wahrer Segen: Denn sie belieferten die ganze Region mit köstlicher Milch, Käse und mit Honig.

Bald verbreitete sich die Nachricht der Rohstoffe, und des Produktes, das beide kombiniert - Knafe eben - in der ganzen Region. Und bis heute weiß der Nahe Osten, dass Nablus und Knafe in einem Atemzuge genannt werden muss. Inzwischen weiss das auch das Guiness Weltrekordbuch: Dort steht Nablus als der Rekordhalter der größten Knafe weltweit: 75 x 2 Meter. Gewicht: 1350 Kilos.

Nicht nur dort aber ist es beliebt: In fast jeder Stadt Israels gibt es heute vorzügliche Knafe, sowohl in den Märkten der großen Städte (Haifa, Jerusalem, Tel-Aviv) als auch in Restaurants jeder Preisklasse und Größe. Innerhalb Israels ist die beste Knafe wohl in der Altstadt Jerusalems zu suchen - dort kann man sich auch sicher sein, dass in der Tat Ziegenkäse benutzt wurde, und nicht mit einfachem Kuhkäse gemogelt wurde...

In der Zwischenzeit gibt es im ganzen Nahen Osten Varianten von Knafe - vom Libanon bis Ägypten über Syrien hat fast jeder Ort sein Knafe.

Aber genug der Wort: Knafe muss man auf der Zunge zergehen lassen. Guten Appetit.

Bild: Public Domain
Text: Rosebud

Sonntag, 18. Januar 2026

Die Wüste lebt

 

                                                   

                                               Negev-Wüste

Ganz im Süden Israels, in der Mitte der Negev-Wüste, taucht man in eine ganz andere Welt ein: Das Meer ist weit weg, grün sieht man hier nirgends, und man sieht nur Sand, soweit das Auge reicht...

Aber nicht nur die Landschaft ist anders: Steigt man in Beer Sheva von der Zugstation aus, kann man evtl. denken, dass man in Saudiarabien gelandet ist - die Frauen tragen lange, schwarze Schleier, die alles verdecken, einschließlich das Gesicht (nur eine kleine Rille für die Augen bleibt). Die Männer haben lange Bärte und Turbane sowie Wüstengewänder. Das sind Beduinen, die auch heute noch, im 21. Jahrhundert, in Zelten wohnen und den jahrtausend alten Lebensstil des Wüstenvolkes leben.

Nur wenige Meter entfernt ist Beer Sheva, eine hochmoderne Stadt mit Kinos, Cafés, einer Universität auf Weltniveau, Top-Infrastruktur und ein Nachtleben, das mit Tel Aviv konkurrieren kann.
                                                 Ramat Hovav
 Heute geht es aber weder nach Beer Sheva noch zu den Beduinen, sondern in die Stadt ohne Einwohner: Ramat Hovav.

Ramat Hovav, 13km südlich von Beer Sheva, ist nämlich eine reine Industriestadt: Von Pestiziden bis zu Dünger wird hier alles produziert, in einer Stadt, die eine Industriezone hat, die Tausenden Arbeit gibt, und die sogar eine Stadtverwaltung hat - aber keine Einwohner.Für die Stadtverwaltung ist das natürlich ein wunderbares Arrangement: sie muss weder Fernsehkabel auslegen noch Müll abholen noch Wasserrohre verwalten. Für die Industriellen ist das auch ein gutes System: Sie können sich auf ihre Angelegenheiten konzentrieren und produzieren ohne Beschwerden von den Anwohnern zu bekommen - denn es gibt keine.

Und alle Arbeiter gehen am Ende der Arbeit nach Hause und lassen die Fabriken in der Wüste zurück. Wenn sich die Sonne über Ramat Hovav senkt, kehrt Ruhe in die Wüste ein, die nur von einem leisen Sandsturm und dem Jaulen des Kojoten unterbrechen wird. Silencio.



Bilder und Text: Rosebud

Sonntag, 11. Januar 2026

60 Jahre Schalom-Turm: ein kleiner Gigant

 

                                        Von Wolkenkratzer zu einem kleinen Hochhaus unter vielen


Der höchste Turm des Nahen Ostens


...so wurde der von den drei Meir-Brüdern (Benjamin, Mordechai und Moscheh) geplante und 1965 eröffnete Schalom-Turm genannt. "Es war wirklich revolutionär", sagt Zalman Schuval, der 95 Jahre alte  Schwiegersohn Moscheh Meirs, der immer noch den Shalom-Turm managt, und jeden Tag dort ins Büro geht.

                                                                     Zalman Schuval  

"Er war damals", so Schuwal weiter, "nicht nur der höchste Wolkenkratzer im Nahen Osten, sondern das höchste Gebäude zwischen Rom und Tokyo."

Die Initiative war damals recht umstritten, denn der Schalom-Turm wurde auf den Ruinen des "Gymnasia Herzliyah" gebaut, dem ersten Gymnasium der Welt, wo die Unterrichtssprache Hebräisch war.

Trotz der Opposition wurde er letztendlich gebaut, und 1965 eingeweiht - und die Zahlen waren beeindruckend: 140 Meter Höhe, 35 Stockwerke, 26 Aufzüge. Und:

                                             Rolltreppen - sie gibt es immer noch

Ja, im Schalom-Turm waren die ersten Rolltreppen in Israel! Vom ganzen Land kamen Leute angereist, um die Rolltreppen des Schalom-Turms zu sehen...Was heute kaum Augenbrauen hebt, kam vielen Leuten 1965 wie ein Weltwunder vor!

Und natürlich standen große israelische und internationale Firmen Schlange, um ihr Büro im Schalom-Turm zu haben. "Es war auch Aussage," so Schuwal, "wir sind wer! Tel Aviv ist nicht mehr eine kleine, verschlafene Stadt im Nahen Osten. Nein! Tel Aviv ist ein internationales Wirtschaftszentrum, das es auch mit den großen Nationen der Welt aufnehmen kann."

Disneyland, Aussichtsturm und Madame Toussaud 

 

                                         Aus Wachs nachgestellte Landung Anwar Sadats in Israel

Ein paar Jahre nach der Eröffnung des Schalom-Turms (1970) machte dort das israelische Wachsmuseum es Madame Toussaud nach: es wurden Szenen der israelischen Geschichte wie der Eichmann-Prozess und - siehe oben - die Landung des ägyptischen Präsidenten Sadats (der im Bild oben der zweite von links ist, ganz links ist der israelische Premierminister Begin) in Israel kurz vor dem Friedensvertrag mit Israel (1979, es wurde 1980 in das Programm des Wachsmuseums aufgenommen) nachgestellt. Aber auch allgemeine Entwicklungen wie die Mondlandung waren im Wachsmuseum des Schalom-Turms zu sehen.

Aber auch eine lokale Version von Disneyland gab es hier:

                           Goofy im "Meir-Land": Disneyland im Vorhof des Schalom-Turms 

Und oben gab es einen Aussichtsturm, wo man durch Münz-Teleskopen bis nach Zypern sehen konnte.

Heute: High-Tech und Darstellende Künste

Und heute? 

Auf der Ost-Seite ist der Schalom-Turm seinem ursprünglichen Zweck treu geblieben - er haust große Investment-Firmen und High-Tech-Firmen, die mit viel größeren Hochhäusern konkurrieren.

Auf der West-Seite hingegen ist die Schule der Darstellenden Künste (Theater und Tanz) des "Seminar HaKibbutzim", wo die Schüler eine fantastische Aussicht auf das Meer, Tel Aviv und Jaffo haben:

                              Tanz-Stunde bei Sonnenuntergang. Im Hintergrund: Jaffo und Mittelmeer

Der Schalom-Turm ist noch heute relevant. So wie vor 60 Jahren. Auf (mindestens) die nächsten 60 Jahre, so wie man sich zu Geburtstag wünscht: Bis 120!

Bilder Public Domain

Mehr Fotos und Videos zum Schalom-Turm gibt es auf unserer Facebook-Seite


Dienstag, 6. Januar 2026

Zahava - Der König der Fische

 

Zahava - von draussen und eingelegter Fisch


Das kleine Fisch-Imperium in Bnei Brak

Der Laden auf der Jerusalem-Strasse 20 in Bnei Brak sieht sehr bescheiden aus: Es ist ein Erdgeschoss-Geschäft in einem Wohnhaus, wo sich seit Jahrzehnten wenig geändert hat.

Damals - vor 70 Jahren, öffnete Golda Winter, Holocaustüberlebende aus Polen, einen kleinen Delikatessen, der sich auf das spezialisierte, das die jüdische Gemeinde aus Polen seit Ewigkeiten lebte und liebte, und es noch immer tut: eingelegter Hering.


                                                Zahava mit Fischtheke und Regalen

Seit über 40 Jahren leitet Avigdor Cohen das Geschäft, das aber überall als "Zahava" bekannt ist. Und das Geschäft floriert - außer eingelegten Hering in sämtlichen Varianten (in Öl, in Majonese, scharf, süß-sauer, in Senf-Honig-Sauße, mit oder ohne Zwiebeln usw.) gibt es in der Zwischenzeit auch verschiedene Kugel-Varianten (mit Fleisch, Kartoffelbasis, Nudelbasis usw.), Gefilter Fisch,
aber auch Cracker und sogar Rogelach.

Der Klassiker bleibt aber der eingelegte Hering!

Es muss nicht Bismarck-Hering sein: Bibi und Trump in Bnei Brak


                                              Avigdor mit "Bibi"

Seit neuestem gibt es Promi-Varianten, um die sich Zahavas Kundschaft wahrhaft reissen: Der "Trump" (ein etwas fettiger, von sich eingebildeter Fisch, manchmal etwas plump), der "Bibi" (der einen überzeugt, dass er kein Thunfisch, sondern Beluga-Caviar ist), der "Biden" (etwas schwächlich und verliert manchmal den Geschmack) und sogar "Musk" (sehr scharf, sehr reich an Geschmack, aber etwas meschugge).

Gut, zugegenermaßen ist die Beschreibung in Klammern reine Fantasie - aber die Fischsorten gibt es, und sie sind fantastisch!

                                   Von links oben, im Uhrzeigersinn: Musk, Trump, Bibi, Biden


Schimi (Schimon), der Sohn Avigdor, fasst das sehr gut zusammen: Juden haben immer gerne eingelegten Hering gehabt, auch und vor allem, weil es recht billig war. Und bis heute verbindet es uns kulinarisch zu unseren Wurzeln.

Ist es nicht ironisch, dass wir jetzt Elon Musk und Donald Trump als Produkte haben? Das Essen der Armen ist jetzt nach Millionären (und bei Musk Milliardären) benannt...

Bilder: Rosebud und Screenshots von hier 

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Mittwoch, 31. Dezember 2025

גיטר ראש Guter Rutsch ins neue Jahr!

Kurzgeschichte zu Silvester




 

Auf dem Weg zum Lazerett

Ein eiskalter Schneewind weht uns ins Gesicht.„Komm, Gefreiter Udo! Die paar Kilometer schaffen wir noch! Komm, ich trage dich ein paar Meter. Nicht aufgeben...“

1. Januar. 6 Uhr früh.

Endlich zuhause angekommen. So kalt und unangenehm war es ja schon seit Jahren nicht. Und natürlich gab es weder öffentliche Verkehrsmittel noch Taxis. Und dieser Idiot hätte mir schon am Telefon erzählen können, dass er ein gebrochenes Bein hat! Erst einmal ab ins Bett. NIE WIEDER SILVESTER.

31. Dezember. 6 Uhr abends.

„Hallo, Udo. Natürlich können wir etwas an Silvester machen. Ich hatte vor, in Pasing in eine Bar zu gehen, wo ein guter Freund von mir arbeitet. Passt? Dann bis später!“

1. Januar. 1 Uhr nachts. 

Da hinten, im Schnee, liegt Mahmud, ein guter Bekannter. Er muß wohl in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. Seine Augen sind halbgeschlossen. Aus Nase und Mund tropft das Blut und färbt den weißen Schnee in ein klares Rot. Es tut mir leid um ihn – gleichzeitig hat dieses Bild auch eine seltsame Ästhetik.

1. Januar. 3 Uhr früh.

Ist das alles nur ein Albtraum? So hatte ich mir Silvester jedenfalls nicht vorgestellt – seit drei Stunden laufen wir durch das eiskalte München, mit dem Schneesturm immer im Gesicht. Unsere Körper zittern vor Kälte. Meine Nase und Ohren spüre ich schon seit zwei Stunden nicht. Aus allen Ecken hören wir Explosionen. Da wieder! Beinahe wäre mir dieser Ladycracker ins Gesicht geflogen! Ich muss Udo einen guten Teil des Weges mit seinem Arm um meine Schulter abschleppen, denn er hat ein gebrochenes Bein – was auch der Grund war, dass wir die Bar kurz nach Mitternacht verlassen mussten. Bumm! „Aufpassen, Udo – beinahe hätte dich dieser Feuerwerkskörper erwischt!“ Ich komme mir vor wie in Stalingrad. Die verletzten Soldaten vom Kriegsfeld räumen und ins Lazarett bringen. „Jawoll, Herr Kommandant!“

1. Januar. Mitternacht

Kling! Wir stoßen mit den Champagnergläsern an. Schon witzig: Ein Jude, ein Muslime und ein Atheist feiern das Neujahr, das nach Jesus (angeblicher) Geburt berechnet wird und nach einem Papst namens Silvester benannt ist.Udo, der Atheist, lächelt schüchtern. Heute wird das mit dem Tanzen wohl nichts.




Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!



Bilder: Public Domain
Text: Rosebud

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