Weingut Mony - einzigartig
Nicht weit entfernt von Jerusalem und Beth Shemesh, in Deir Rafat im Süden Israels, liegt der Weingut Mony. Es ist ein ganz besonderes Weingut, das seinesgleichen weltweit such
Aber zurück zu Deir Rafat: Dabei handelt es sich um ein katholisches Kloster, das 1927 vom Priester Luigi Barlassina gegründet wurde. Barlassina, der 1872 in Turin geboren wurde, war aber mehr als nur ein Priester - er wurde von Papst Pius XI zum Patriarchen Jerusalems ernennt. Das war 1920, und diesen Posten hatte er bis zu seinem Tode 1947 inne.
Das von ihm gegründete Kloster steht immer noch - jedoch hört man hier eher Arabisch als Italienisch (oder gar Latein). Und von dort aus hat man einen Ausblick auf eine der pastoralischsten Landschaften Israels, wirklich eine Augenweide.
Das Kloster - es steht immer noch
Die Aussicht
Wir schreiben das Jahr 1980. Im Norden Israels, in Galiläa, lebt und arbeitet eine respektierte Familie arabischer Christen namens Artul. Die Familie ist wohlhabend und einflußreich, und überlegt sich, eine Investition in die Landwirtschaft zu machen. Dann stirbt Dr. Mony Artul.
Die Geschwister von Mony ehren seinen Namen auf ganz besondere Weise: Sie kaufen ein Weingut im Süden Israels, und nennen den Wein Mony, als Ehrung Dr. Mony Artuls. Der Ort des Weinguts: Deir Rafat.
Doch damit endet diese Geschichte nicht, im Gegenteil: Die Artuls wollen nämlich nicht nur vorzüglichen Wein produzieren, sondern auch etwas für die Völkerverständigung tun - und entschließen sich, den Wein koscher zu machen, ihn also unter jüdische Aufsicht zu stellen.
Unter jüdischer Aufsicht: Weinpresse
Gesagt, getan. Und so kann man in Deir Rafat eine wunderschöne Aussicht genießen, und stundenlang dort spaziergengehen. Man kann sich auch das noch aktive Kloster anschauen. Oder aber, man geht ins Mony-Weingut: Dort hört man Arabisch, Yiddisch und Hebräisch - und vor allem, kann man dort den vorzüglichen Wein probieren, der einem vom Koscher-Aufseher eingegoßen wird.
Und so sieht er aus, der Wein der Gesundheit, Wahrheit und Völkerverständigung:
Mehr Bilder vom Weingut Mony gibt es auf unserer Facebook-Seite
Bilder und Text: Rosebud
Rosenduft: wohlriechendes und bemerkenswertes , (h)eilige und un(h)eilige Gedanken aus dem heiligen Land
Montag, 28. Juli 2014
Sonntag, 13. Juli 2014
Meggido = Armaggedon, das Tal des Endkamps zwischen Gut und Böse
Meggido heute
Megiddo, im Norden Israels, ist die wohl wichtigste archäologische Stätte der biblischen Periode in Israel und als eine der bedeutendsten Forschungsstätten des Orients. Seit Juli 2005 ist Megiddo UNESCO Weltkulturerbe.
Die militärische Bedeutung des Ortes und seine Rolle als militärisches Schlachtfeld spiegeln sich in der Johannes-Apokalypse wieder: Armaggedon, abgeleitet von „Har Megiddo“ (der Berg von Megiddo), erscheint dort als der Ort der biblischen Endschlacht zwischen Gut und Böse.
Megiddo wird in der Bibel (erwähnt, sowie in einem Papyrus aus der Zeit von Amenophis II: Da wird ein Botschafter aus Megiddo an erster Stelle von Botschaftern aus dem Norden von Kanaan und Ashkelonerwähnt. Ein Keilschrifttext nennt Megiddo als ägyptisches Verwaltungszentrum.
Und heute: Seit über 100 Jahren gibt es Ausgrabungen, die immer neue Schichten und historische Perioden zugrundelegen, einschließlich Stadtmauern, Pferderaststätten und Wasserquellen. Zudem hat man von hier einen wunderschönen Ausblick auf Galiläa.
Und auch die archäologischen Ausgrabungen bei Meggido waren ein Kampf zwischen Gut und Böse - aber das ist eine andere Geschichte...
Bild und Text: Rosebud
Megiddo, im Norden Israels, ist die wohl wichtigste archäologische Stätte der biblischen Periode in Israel und als eine der bedeutendsten Forschungsstätten des Orients. Seit Juli 2005 ist Megiddo UNESCO Weltkulturerbe.
Die militärische Bedeutung des Ortes und seine Rolle als militärisches Schlachtfeld spiegeln sich in der Johannes-Apokalypse wieder: Armaggedon, abgeleitet von „Har Megiddo“ (der Berg von Megiddo), erscheint dort als der Ort der biblischen Endschlacht zwischen Gut und Böse.
Megiddo wird in der Bibel (erwähnt, sowie in einem Papyrus aus der Zeit von Amenophis II: Da wird ein Botschafter aus Megiddo an erster Stelle von Botschaftern aus dem Norden von Kanaan und Ashkelonerwähnt. Ein Keilschrifttext nennt Megiddo als ägyptisches Verwaltungszentrum.
Und heute: Seit über 100 Jahren gibt es Ausgrabungen, die immer neue Schichten und historische Perioden zugrundelegen, einschließlich Stadtmauern, Pferderaststätten und Wasserquellen. Zudem hat man von hier einen wunderschönen Ausblick auf Galiläa.
Und auch die archäologischen Ausgrabungen bei Meggido waren ein Kampf zwischen Gut und Böse - aber das ist eine andere Geschichte...
Bild und Text: Rosebud
Donnerstag, 3. Juli 2014
Buchempfehlung: Rosendahlia, über eine deutsch-jüdische Kindheit in Israel
Gideon Rosendahl: Rosendahlia. Eine deutsch-jüdische Familienchronik. Romanhafte Biografie. , 102 S., Roman Kovar Verlag 2013, Euro 11,90,
LESEPROBE:
Neuer Anfang in Israel
Mitte März 1938 kam mein Vater in Palästina an, am Hafen von Haifa. Er hebräsierte seinen Namen zu „Arie“ (Löwe) und ging auf Beutejagd. Allein – seine „Ehefrau“ und er gingen gleich nach ihrer Ankunft verschiedene Wege – machte sich mein Vater auf den Weg in verschiedene Kibbutzim: Kibbutz Dan, Kibbutz Dafna waren nur zwei der vielen landwirtschaftlichen Kollektive, wo er sich zum Arbeiten anwarb. Kibbutz Dafna wollte ihn aufgrund seiner Fleißes gleich anwerben, aber mein Vater lehnte ab: Er liebte seine Freiheit, und konnte sich nicht vorstellen, in einem landwirtschaftlichen Kollektiv, wo man alles teilen müsse und keinen Platz für sich selbst habe, zu leben.
Aufgewachsen bin ich in Nachlat Yehuda, in einer Baracke. Eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen war die UN-Resolution vom 29. November 1947, als sich die Mehrheit der Vereinten Nationen für die Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat entschied. Das ganze Land war vor den Radios versammelt und sank in einen Freudentaumel – nach 2000 Jahren gab es wieder einen unabhängigen jüdischen Staat! Leider fing kurz darauf der Unabhängigkeitskrieg wieder an, so dass die Freude nur kurz währte. Eine weitere Erinnerung: Im Radio erklang das Lied „Batshewa“ von der berühmten israelischen Sängerin Shoshana Damari – und während das Lied gespielt wurde, flogen über unserem Haus israelische Militärhubschrauber, die „Batshewa“ hießen. Noch heute laufen mir bei dieser Erinnerung die Tränen herunter – sowohl Tränen der Freude über die neue Heimat in Israel als auch Tränen der Trauer über den Preis, den wir zu zahlen hatten (10% der Bevölkerung fiel im Unabhängigkeitskrieg). Am 15. Mai 1948 rief David Ben-Gurion die Unabhängigkeit des Staates Israels aus. Eine neue Ära begann.
Bestellt werden kann das Buch hier
Leseprobe mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors
Dienstag, 24. Juni 2014
White Night in Tel Aviv - die Stadt, die nie schläft
Auf gehts - zur "White Night"
Tel Aviv feiert morgen "White Night" - und es wird rundgehen - die ganze Nacht lang.
Angefangen hat diese Tradition, als 2003 Tel Aviv wegen der Bauhauskultur von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Nachdem diese Bauhäuser meist weiß sind, und nachdem Tel Aviv für sein Nachtleben bekannt ist, entschloss sich die Stadt, die ganze Nacht die Bauhäuser auszuleuchten, und rund um sie herum ein "Happening" zu machen - mit kostenlosen Konzerten, Theatershows, Kunstausstellungen, Essensmärkten, Walking Tours - und alles die ganze Nacht lang...
Die Nacht ist jung
Bereits am späten Nachmittag werden nun schon seit zehn Jahren im Vorlauf der "White Nights"-Events Straßen geschlossen, und bei Sonnenuntergang fängt man mit Aktivitäten - erstmals für Kinder - an:
Danach gilt - je später die Stunde, desto heißer die Atmosphäre - und das spürten auch die tausende aus aller Städte Israels angereiste Inlandtouristen, die die ganze Nacht lang Restaurants und Cafés besuchten, bummelten, Theatershows anschauten, Konzerte hörten, und vor allem - Party machten. Hier noch ein paar Eindrücke vergangener Jahre:
Kurzum: Auch 2014 macht Tel Aviv die Nacht zum Tag. Hier ein kleines Geheimnis für alle Nicht-Tel Aviver: Das ist eigentlich das ganze Jahr so, nicht nur bei "White Night". Aber psssssssssssssst....
Tel Aviv feiert morgen "White Night" - und es wird rundgehen - die ganze Nacht lang.
Angefangen hat diese Tradition, als 2003 Tel Aviv wegen der Bauhauskultur von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Nachdem diese Bauhäuser meist weiß sind, und nachdem Tel Aviv für sein Nachtleben bekannt ist, entschloss sich die Stadt, die ganze Nacht die Bauhäuser auszuleuchten, und rund um sie herum ein "Happening" zu machen - mit kostenlosen Konzerten, Theatershows, Kunstausstellungen, Essensmärkten, Walking Tours - und alles die ganze Nacht lang...
Die Nacht ist jung
Bereits am späten Nachmittag werden nun schon seit zehn Jahren im Vorlauf der "White Nights"-Events Straßen geschlossen, und bei Sonnenuntergang fängt man mit Aktivitäten - erstmals für Kinder - an:
Danach gilt - je später die Stunde, desto heißer die Atmosphäre - und das spürten auch die tausende aus aller Städte Israels angereiste Inlandtouristen, die die ganze Nacht lang Restaurants und Cafés besuchten, bummelten, Theatershows anschauten, Konzerte hörten, und vor allem - Party machten. Hier noch ein paar Eindrücke vergangener Jahre:
Kurzum: Auch 2014 macht Tel Aviv die Nacht zum Tag. Hier ein kleines Geheimnis für alle Nicht-Tel Aviver: Das ist eigentlich das ganze Jahr so, nicht nur bei "White Night". Aber psssssssssssssst....
Montag, 23. Juni 2014
Heidi & Co.im Heiligen Land
Heidi - sie spricht auch Hebräisch
Denkt man an Heidi, dann denkt man an schneebedeckte Schweizer Berge, die sich nur manchmal öffnen, um farbenfrohe Blumen zu zeigen. Man denkt auch an dieses ur-europäische Mädchen, das entweder deutsch oder schwytzerdytsch spricht, Heidi eben, mit ihren großen Kulleraugen, und der hellen Haut, die noch nie richtig heiße Sonne erfahren hat...
Nicht aber denkt man an den Nahen Osten, an die Wüste, die Hitze, das rauhe Klima, lautes Geschrei am Markt etc. Und doch gibt es eine Verbindung: Denn die Heidi-Bücher wurden alle ins Hebräische übersetzt, und erfreuten und erfreuen sich hier größter Beliebtheit. Aber auch die Fernsehserie war ein voller Erfolg!
Und da Kinderfilme und -serien, im Gegensatz zu Programmen für Erwachsene, in Israel nicht mit Untertitel versehen werden, sondern synchronisiert, spricht Heidi fließend Hebräisch. Sie hat hier auch einen Kosenamen - "Heidi Bat Harim" (Heidi, die Tochter der Berge). Sie ist so beliebt, dass man Naturfreunde, Wanderer und Skifahrer oft als "Heidi Bat Harim" bezeichnet.
Aber sie ist nicht die einzige, bei weitem nicht: So weiß jeder, ob Groß oder Klein, wer die "Dvora Maya" (Biene Maja) ist - nämlich die beliebteste Biene Israels (von den diversen Supermodels hier mal abgesehen)! Und auch sie spricht fließend Hebräisch - ebenso wie Karel Gott, der das Titellied "Biene Maja" auf Hebräisch singt (bzw. jemand anders zu seiner Melodie)...
Der Höhepunkt ist aber die wohl deutscheste aller Kinderfiguren, genauer gesagt - die ur-bayrischste: Ja, der PUMUCKL ist wieder da, und heisst in seiner Nahostversion: "Pumucki". Auch er erfreut sich bei Groß und Klein außerordentlicher Beliebtheit. Es geht sogar so weit, dass man als Spitznamen für Rotschopf oft (außer Gingi, das ist der Haupt-Spitzname) "Pumucki" hört.
Und so hört sich die Titelmelodie auf Hebräisch an!
Bild: Public Domain
Text: Rosebud
Videos zu synchronisierten deutschen Fernsehserien gibt es auf der Facebook-Seite
Denkt man an Heidi, dann denkt man an schneebedeckte Schweizer Berge, die sich nur manchmal öffnen, um farbenfrohe Blumen zu zeigen. Man denkt auch an dieses ur-europäische Mädchen, das entweder deutsch oder schwytzerdytsch spricht, Heidi eben, mit ihren großen Kulleraugen, und der hellen Haut, die noch nie richtig heiße Sonne erfahren hat...
Nicht aber denkt man an den Nahen Osten, an die Wüste, die Hitze, das rauhe Klima, lautes Geschrei am Markt etc. Und doch gibt es eine Verbindung: Denn die Heidi-Bücher wurden alle ins Hebräische übersetzt, und erfreuten und erfreuen sich hier größter Beliebtheit. Aber auch die Fernsehserie war ein voller Erfolg!
Und da Kinderfilme und -serien, im Gegensatz zu Programmen für Erwachsene, in Israel nicht mit Untertitel versehen werden, sondern synchronisiert, spricht Heidi fließend Hebräisch. Sie hat hier auch einen Kosenamen - "Heidi Bat Harim" (Heidi, die Tochter der Berge). Sie ist so beliebt, dass man Naturfreunde, Wanderer und Skifahrer oft als "Heidi Bat Harim" bezeichnet.
Aber sie ist nicht die einzige, bei weitem nicht: So weiß jeder, ob Groß oder Klein, wer die "Dvora Maya" (Biene Maja) ist - nämlich die beliebteste Biene Israels (von den diversen Supermodels hier mal abgesehen)! Und auch sie spricht fließend Hebräisch - ebenso wie Karel Gott, der das Titellied "Biene Maja" auf Hebräisch singt (bzw. jemand anders zu seiner Melodie)...
Der Höhepunkt ist aber die wohl deutscheste aller Kinderfiguren, genauer gesagt - die ur-bayrischste: Ja, der PUMUCKL ist wieder da, und heisst in seiner Nahostversion: "Pumucki". Auch er erfreut sich bei Groß und Klein außerordentlicher Beliebtheit. Es geht sogar so weit, dass man als Spitznamen für Rotschopf oft (außer Gingi, das ist der Haupt-Spitzname) "Pumucki" hört.
Und so hört sich die Titelmelodie auf Hebräisch an!
Bild: Public Domain
Text: Rosebud
Videos zu synchronisierten deutschen Fernsehserien gibt es auf der Facebook-Seite
Sonntag, 15. Juni 2014
Sonntag, 8. Juni 2014
Nazareth - Heilige Stadt im Norden Israels
Ortsschild
Nazareth wird im Alten Testament nicht erwähnt, gilt aber als Heimatort und Vaterstadt von Jesus. Archäologen haben seine Existenz zur Zeit der Geburt Jesus in Zweifel gezogen. Jedoch haben Ausgrabungen jedoch die Besiedlung der Areale um die heutige Stadt seit dem 2. Jahrtausend BCE nachgewiesen: Auf diese Zeit geht ein Grabfeld zurück, das in dem Berghang gefunden worden ist, und auf das 13. Jahrhundert BCE ein eisenzeitliches Dorf.
Nach den Evangelien lebten hier Maria und Josef, und auch der Erzengel Gabriel kam dort zu Maria. Später zogen die beiden nach Bethlehem, wo Jesus geborten wurde, jedoch zogen die drei zurück nach Nazareth. Jesus wird deswegen als "Nazarener" bezeichnet, oder auch "Jesus aus Nazareth".
Heute ist die Stadt der Ort mit der größten arabischen Bevölkerung in Israel, und auch das kulturelle Zentrum der arabischen Israelis. Und natürlich ist es mit vielen Kirchen und historischen Stätten eine wichtige Tourismusattracktion. Neben Nazareth ist das jüdische Nazareth-Illit, wo sich u.a. die Schokoladenfabrik von "Elite" befindet, einem der Haupthersteller von Schokoladen in Israel.
Kirche in Nazareth
Eine weitere Attracktion ist natürlich die Altstadt, wo man in einen der vielen kleinen Gassen Gewürze kaufen kann oder Souvenirs - oder einfach bei einer Wasserpfeife und einer guten Tasse Kaffee relaxen kann.
Altstadt Nazareths
Bilder und Text: Rosebud
Mehr Fotos gibt es auf der Facebook-Seite
Nazareth wird im Alten Testament nicht erwähnt, gilt aber als Heimatort und Vaterstadt von Jesus. Archäologen haben seine Existenz zur Zeit der Geburt Jesus in Zweifel gezogen. Jedoch haben Ausgrabungen jedoch die Besiedlung der Areale um die heutige Stadt seit dem 2. Jahrtausend BCE nachgewiesen: Auf diese Zeit geht ein Grabfeld zurück, das in dem Berghang gefunden worden ist, und auf das 13. Jahrhundert BCE ein eisenzeitliches Dorf.
Nach den Evangelien lebten hier Maria und Josef, und auch der Erzengel Gabriel kam dort zu Maria. Später zogen die beiden nach Bethlehem, wo Jesus geborten wurde, jedoch zogen die drei zurück nach Nazareth. Jesus wird deswegen als "Nazarener" bezeichnet, oder auch "Jesus aus Nazareth".
Heute ist die Stadt der Ort mit der größten arabischen Bevölkerung in Israel, und auch das kulturelle Zentrum der arabischen Israelis. Und natürlich ist es mit vielen Kirchen und historischen Stätten eine wichtige Tourismusattracktion. Neben Nazareth ist das jüdische Nazareth-Illit, wo sich u.a. die Schokoladenfabrik von "Elite" befindet, einem der Haupthersteller von Schokoladen in Israel.
Kirche in Nazareth
Eine weitere Attracktion ist natürlich die Altstadt, wo man in einen der vielen kleinen Gassen Gewürze kaufen kann oder Souvenirs - oder einfach bei einer Wasserpfeife und einer guten Tasse Kaffee relaxen kann.
Altstadt Nazareths
Bilder und Text: Rosebud
Mehr Fotos gibt es auf der Facebook-Seite
Abonnieren
Posts (Atom)





