Auf gehts - zur "White Night"
Tel Aviv feiert morgen "White Night" - und es wird rundgehen - die ganze Nacht lang.
Angefangen hat diese Tradition, als 2003 Tel Aviv
wegen der Bauhauskultur von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.
Nachdem diese Bauhäuser meist weiß sind, und nachdem Tel Aviv für sein
Nachtleben bekannt ist, entschloss sich die Stadt, die ganze Nacht die
Bauhäuser auszuleuchten, und rund um sie herum ein "Happening" zu machen
- mit kostenlosen Konzerten, Theatershows, Kunstausstellungen,
Essensmärkten, Walking Tours - und alles die ganze Nacht lang...
Die Nacht ist jung
Bereits am späten Nachmittag werden nun schon seit zehn Jahren im
Vorlauf der "White Nights"-Events Straßen geschlossen, und bei
Sonnenuntergang fängt man mit Aktivitäten - erstmals für Kinder - an:
Danach gilt - je später die Stunde, desto heißer die Atmosphäre - und
das spürten auch die tausende aus aller Städte Israels angereiste
Inlandtouristen, die die ganze Nacht lang Restaurants und Cafés
besuchten, bummelten, Theatershows anschauten, Konzerte hörten, und vor
allem - Party machten. Hier noch ein paar Eindrücke vergangener Jahre:
Kurzum: Auch 2014 macht Tel Aviv die Nacht zum Tag. Hier ein kleines
Geheimnis für alle Nicht-Tel Aviver: Das ist eigentlich das ganze Jahr
so, nicht nur bei "White Night". Aber psssssssssssssst....
Rosenduft: wohlriechendes und bemerkenswertes , (h)eilige und un(h)eilige Gedanken aus dem heiligen Land
Dienstag, 24. Juni 2014
Montag, 23. Juni 2014
Heidi & Co.im Heiligen Land
Heidi - sie spricht auch Hebräisch
Denkt man an Heidi, dann denkt man an schneebedeckte Schweizer Berge, die sich nur manchmal öffnen, um farbenfrohe Blumen zu zeigen. Man denkt auch an dieses ur-europäische Mädchen, das entweder deutsch oder schwytzerdytsch spricht, Heidi eben, mit ihren großen Kulleraugen, und der hellen Haut, die noch nie richtig heiße Sonne erfahren hat...
Nicht aber denkt man an den Nahen Osten, an die Wüste, die Hitze, das rauhe Klima, lautes Geschrei am Markt etc. Und doch gibt es eine Verbindung: Denn die Heidi-Bücher wurden alle ins Hebräische übersetzt, und erfreuten und erfreuen sich hier größter Beliebtheit. Aber auch die Fernsehserie war ein voller Erfolg!
Und da Kinderfilme und -serien, im Gegensatz zu Programmen für Erwachsene, in Israel nicht mit Untertitel versehen werden, sondern synchronisiert, spricht Heidi fließend Hebräisch. Sie hat hier auch einen Kosenamen - "Heidi Bat Harim" (Heidi, die Tochter der Berge). Sie ist so beliebt, dass man Naturfreunde, Wanderer und Skifahrer oft als "Heidi Bat Harim" bezeichnet.
Aber sie ist nicht die einzige, bei weitem nicht: So weiß jeder, ob Groß oder Klein, wer die "Dvora Maya" (Biene Maja) ist - nämlich die beliebteste Biene Israels (von den diversen Supermodels hier mal abgesehen)! Und auch sie spricht fließend Hebräisch - ebenso wie Karel Gott, der das Titellied "Biene Maja" auf Hebräisch singt (bzw. jemand anders zu seiner Melodie)...
Der Höhepunkt ist aber die wohl deutscheste aller Kinderfiguren, genauer gesagt - die ur-bayrischste: Ja, der PUMUCKL ist wieder da, und heisst in seiner Nahostversion: "Pumucki". Auch er erfreut sich bei Groß und Klein außerordentlicher Beliebtheit. Es geht sogar so weit, dass man als Spitznamen für Rotschopf oft (außer Gingi, das ist der Haupt-Spitzname) "Pumucki" hört.
Und so hört sich die Titelmelodie auf Hebräisch an!
Bild: Public Domain
Text: Rosebud
Videos zu synchronisierten deutschen Fernsehserien gibt es auf der Facebook-Seite
Denkt man an Heidi, dann denkt man an schneebedeckte Schweizer Berge, die sich nur manchmal öffnen, um farbenfrohe Blumen zu zeigen. Man denkt auch an dieses ur-europäische Mädchen, das entweder deutsch oder schwytzerdytsch spricht, Heidi eben, mit ihren großen Kulleraugen, und der hellen Haut, die noch nie richtig heiße Sonne erfahren hat...
Nicht aber denkt man an den Nahen Osten, an die Wüste, die Hitze, das rauhe Klima, lautes Geschrei am Markt etc. Und doch gibt es eine Verbindung: Denn die Heidi-Bücher wurden alle ins Hebräische übersetzt, und erfreuten und erfreuen sich hier größter Beliebtheit. Aber auch die Fernsehserie war ein voller Erfolg!
Und da Kinderfilme und -serien, im Gegensatz zu Programmen für Erwachsene, in Israel nicht mit Untertitel versehen werden, sondern synchronisiert, spricht Heidi fließend Hebräisch. Sie hat hier auch einen Kosenamen - "Heidi Bat Harim" (Heidi, die Tochter der Berge). Sie ist so beliebt, dass man Naturfreunde, Wanderer und Skifahrer oft als "Heidi Bat Harim" bezeichnet.
Aber sie ist nicht die einzige, bei weitem nicht: So weiß jeder, ob Groß oder Klein, wer die "Dvora Maya" (Biene Maja) ist - nämlich die beliebteste Biene Israels (von den diversen Supermodels hier mal abgesehen)! Und auch sie spricht fließend Hebräisch - ebenso wie Karel Gott, der das Titellied "Biene Maja" auf Hebräisch singt (bzw. jemand anders zu seiner Melodie)...
Der Höhepunkt ist aber die wohl deutscheste aller Kinderfiguren, genauer gesagt - die ur-bayrischste: Ja, der PUMUCKL ist wieder da, und heisst in seiner Nahostversion: "Pumucki". Auch er erfreut sich bei Groß und Klein außerordentlicher Beliebtheit. Es geht sogar so weit, dass man als Spitznamen für Rotschopf oft (außer Gingi, das ist der Haupt-Spitzname) "Pumucki" hört.
Und so hört sich die Titelmelodie auf Hebräisch an!
Bild: Public Domain
Text: Rosebud
Videos zu synchronisierten deutschen Fernsehserien gibt es auf der Facebook-Seite
Sonntag, 15. Juni 2014
Sonntag, 8. Juni 2014
Nazareth - Heilige Stadt im Norden Israels
Ortsschild
Nazareth wird im Alten Testament nicht erwähnt, gilt aber als Heimatort und Vaterstadt von Jesus. Archäologen haben seine Existenz zur Zeit der Geburt Jesus in Zweifel gezogen. Jedoch haben Ausgrabungen jedoch die Besiedlung der Areale um die heutige Stadt seit dem 2. Jahrtausend BCE nachgewiesen: Auf diese Zeit geht ein Grabfeld zurück, das in dem Berghang gefunden worden ist, und auf das 13. Jahrhundert BCE ein eisenzeitliches Dorf.
Nach den Evangelien lebten hier Maria und Josef, und auch der Erzengel Gabriel kam dort zu Maria. Später zogen die beiden nach Bethlehem, wo Jesus geborten wurde, jedoch zogen die drei zurück nach Nazareth. Jesus wird deswegen als "Nazarener" bezeichnet, oder auch "Jesus aus Nazareth".
Heute ist die Stadt der Ort mit der größten arabischen Bevölkerung in Israel, und auch das kulturelle Zentrum der arabischen Israelis. Und natürlich ist es mit vielen Kirchen und historischen Stätten eine wichtige Tourismusattracktion. Neben Nazareth ist das jüdische Nazareth-Illit, wo sich u.a. die Schokoladenfabrik von "Elite" befindet, einem der Haupthersteller von Schokoladen in Israel.
Kirche in Nazareth
Eine weitere Attracktion ist natürlich die Altstadt, wo man in einen der vielen kleinen Gassen Gewürze kaufen kann oder Souvenirs - oder einfach bei einer Wasserpfeife und einer guten Tasse Kaffee relaxen kann.
Altstadt Nazareths
Bilder und Text: Rosebud
Mehr Fotos gibt es auf der Facebook-Seite
Nazareth wird im Alten Testament nicht erwähnt, gilt aber als Heimatort und Vaterstadt von Jesus. Archäologen haben seine Existenz zur Zeit der Geburt Jesus in Zweifel gezogen. Jedoch haben Ausgrabungen jedoch die Besiedlung der Areale um die heutige Stadt seit dem 2. Jahrtausend BCE nachgewiesen: Auf diese Zeit geht ein Grabfeld zurück, das in dem Berghang gefunden worden ist, und auf das 13. Jahrhundert BCE ein eisenzeitliches Dorf.
Nach den Evangelien lebten hier Maria und Josef, und auch der Erzengel Gabriel kam dort zu Maria. Später zogen die beiden nach Bethlehem, wo Jesus geborten wurde, jedoch zogen die drei zurück nach Nazareth. Jesus wird deswegen als "Nazarener" bezeichnet, oder auch "Jesus aus Nazareth".
Heute ist die Stadt der Ort mit der größten arabischen Bevölkerung in Israel, und auch das kulturelle Zentrum der arabischen Israelis. Und natürlich ist es mit vielen Kirchen und historischen Stätten eine wichtige Tourismusattracktion. Neben Nazareth ist das jüdische Nazareth-Illit, wo sich u.a. die Schokoladenfabrik von "Elite" befindet, einem der Haupthersteller von Schokoladen in Israel.
Kirche in Nazareth
Eine weitere Attracktion ist natürlich die Altstadt, wo man in einen der vielen kleinen Gassen Gewürze kaufen kann oder Souvenirs - oder einfach bei einer Wasserpfeife und einer guten Tasse Kaffee relaxen kann.
Altstadt Nazareths
Bilder und Text: Rosebud
Mehr Fotos gibt es auf der Facebook-Seite
Montag, 26. Mai 2014
Eindrücke aus Nazareth
Rechtzeitig zum Papst-Besuch hier einige Bilder aus einer der Heiligsten Orte des Christentums in Israel.
Artikel folgt.
Bilder und Text: Rosebud
Weitere Bilder aus Nazareth gibt es auf unserer Facebook-Seite
Freitag, 16. Mai 2014
A frejlichen Lag BaOmer!
Am Sonntag feiert man in Israel Lag BaOmer, was sich als "33. Tag der Omer-Zeit" übersetzen lässt. Die Omer-Zeit sind 7 Wochen Trauerzeit. Am 33. Tag aber, also an Lag BaOmer, wird gefeiert. Warum?
Erst einmal endete die schreckliche Plage der Schüler Rabbi Akiwas genau an diesem Tag. Und so ist es Tradition, diesen Tag als Tag des Wunders zu feiern.
Ein weiteres Wunder war, dass - nachdem 24.000 Schüler starben, einer der verbleibenden 5 (!) Schüler Rabbi Shimon Bar Jochai überlebte , der den "Zohar", den Haupttext der Kabbalah, der Jüdischen Mystik schrieb. Er soll an Lag BaOmer gestorben sein, und so wird gefeiert, dass seine Seele mit dem Himmel sich vereinigte. Sein Vermächtnis erleuchtete die Juden, so wie das Lagerfeuer, was man Rabbi Shimon Bar Jochai zu Ehren an Lag BaOmer macht - es erleuchtet die dunkle Nacht. Lagerfeuer werden überall gemacht, aber das größte ist in Meron, am Grab Shimon Bar Jochais...
Lag BaOmer ist aber auch ein Symbol der Kabbalah, der Jüdischen Mystik - nach der Zahlenmythologie ist es eines der höchsten physischen Sphären, die die Welt erreicht hat, an diesem Tag, am 33. Omer. Da passt es ganz gut, dass der Tag in Verbindung mit dem Zohar steht.
Außer dem Lagerfeuer gibt es zahlreiche Traditionen, wie fröhliche Veranstaltungen (Hochzeiten etc.), den ersten Haarschnitt von Dreijährigen, Bogenschießen, Singen, Tanzen - kurzum: alles, was Freude macht!
Viel Spass!
Bild: Public Domain
Text: Rosebud
Mittwoch, 14. Mai 2014
Spaziergang durch Akko
Ganze Romane kann man über die Geschichte Akkos, der Küstenstadt im Norden Israels, schreiben: Darüber, dass es eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt ist, über Romer, Griechen, Kreuzfahrer, Mamluken, Osmanen, Briten - und natürlich über die moderne Periode in Israel, wo es eine der diversesten Orte ist - heiligster Ort des Baha'i-Glaubens, Ort des friedlichen Zusammenlebens von Muslimen, Christen und Juden, wo Arabisch und Hebräisch sich mit den zahlreichen Sprachen der Touristen vermischt.
Aber heute geht es nur darum, ein paar Eindrücke von dieser wunderschonen Stadt zu vermitteln: Vom Hafen, vom Shuk (Markt) und von der pastoralischen Stadt:
Mehr Eindrücke gibt es auf der Facebook-Seite
Bilder und Text: Rosebud
Aber heute geht es nur darum, ein paar Eindrücke von dieser wunderschonen Stadt zu vermitteln: Vom Hafen, vom Shuk (Markt) und von der pastoralischen Stadt:
Mehr Eindrücke gibt es auf der Facebook-Seite
Bilder und Text: Rosebud
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